MediathekTipps

Das Blog mit Mediathek-Empfehlungen

19. September 2014
von Christian Zimmer
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Endstation – Kollaps im Nahverkehr

In Endstation – Kollaps im Nahverkehr haben sich Gudrun Thoma und Sebastian Schütz mal genauer mit dem öffentlichen Personen-Nahverkehr befasst. Das Ergebnis: Die Stadtbahnen, also Straßen- und vorallem U-Bahnen, sind den Kommunen im Ruhrgebiet mittlerweile zu teuer. Die Technik ist noch aus den 70er Jahren, ebenso wie die Fahrzeuge.

Dazu kommt das Problem, dass es früher keine Standartisierung gab – jede Stadt hat einfach drauf los gebaut, so gibt es unzählige Fahrzeugtypen, Einstiegshöhen, Systeme und Spurbreiten. Busse sind mittlerweile nicht nur günstiger, sondern dank Subunternehmen auch noch richtig billig geworden und natürlich weniger Wartungsintensiv.
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19. September 2014
von Christian Zimmer
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Todeszone – Der 11. September 2001

13 Jahre sind die Anschläge schon her, nun präsentiert ZDF History mit Todeszone – Der 11. September 2001 eine deutsche Bearbeitung der 2012 erschienenen britischen Doku „9/11: Escape from the Impact Zone“ von Nick Maddocks. In dieser Doku geht es darum, wie die Menschen aus den oberen Stockwerken des Südturmes es nach unten geschafft haben. Befragt werden Zeitzeugen, Börsenmarkler, die im 84. Stock gearbeitet haben. Ihre Geschichten sind unterschiedlich, doch alle haben es nicht leicht, aus dem Turm herauszukommen.

Fatal: Nach dem Einschlag im Nordturm wurde im Südturm eine Durchsage gemacht, dass der Südturm sicher sei – und viele Mitarbeiter gingen wieder an ihre Arbeitsplätze zurück. Als die Feuerwehr um 8:57 Uhr die Evakuierung des Südturms beschloss, wurde dies erst um 9:02 Uhr durchgesagt. Eine Minute später krachte das zweite Flugzeug in den Südturm. Eine Menge Menschen hätten gerettet werden können, wenn man den Leuten keine falsche Sicherheit vorgegaukelt hätte.

11. September 2014
von Christian Zimmer
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Die Stauhelfer

Ich habe zwar noch nie welche gesehen, aber Die Stauhelfer von Johann Ahrends wurde ja auch in der Umgebung von Hannover gedreht: Begleitet werden dort zwei Stauhelfer der Johanniter. Ehrenamtlich fahren zehn Motorräder der Johanniter über die Autobahnen, helfen bei liegen gebliebenen Fahrzeugen und Unfällen. Finanziert durch Spenden. Interessant, aber irgendwie auch wenig abwechslungsreich.

31. August 2014
von Christian Zimmer
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Der erste Tag

In Der erste Tag von Andreas Prochaska, produziert für ORF und ARTE, geht es um den fiktiven Super-GAU im tschechischen Kernkraftwerk Dukovany. Dieses Atomkraftwerk hat kein Containment, sodass bei einem Störfall schneller Radioaktivität austreten kann.

Auch wenn man schnell einen Vergleich mit „Die Wolke“ ziehen möchte, so ist „Der erste Tag“ doch anders. Denn es geht nicht nur um ein jugendliches Paar, welches auch hier mitspielt, sondern um mehrere Familien. Außerdem spielt der Film vorallem aus der Sicht der Bundes- und Landeswarnzentralen, welche versuchen, den Vorfall zunächst klein zu halten, um keine Panik auszulösen. Einen Bürgermeister bringt das in die Zwickmühle, denn seine Bürger haben Kontakte in Tschechien, die mittels privater Messstationen schon früh den Notfall melden. Als Unfall-Szenario stellt sich später eine Explosion mit Durschlagen der Hallendecke heraus, wie in Tschernobyl.
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31. August 2014
von Christian Zimmer
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Stress, Stau, Straßenbau

In Stress, Stau, Straßenbau von Stefan Radüg und Lars Wolpert dreht sich alles um eine Autobahnbaustelle: Der geplanten Erweiterung von sechs auf acht Fahrspuren auf der A 2 zwischen Hannover und Lehrte. Begleitet wird der Polier und ein Bautrupp.

Sehr interessant, aber mit 28 Minuten zu kurz. Da könnte man sicherlich noch mehr zeigen.